Folgende Merkmale helfen Ihnen dabei, Nissen (Lauseier) und Schuppen zu unterscheiden:

  1. Farbe: Schuppen sind weißlich, Nissen sind transparent bis bräunlich.
  2. Form: Schuppen sind unregelmäßig begrenzt, haben also keine einheitliche Form. Nissen sind oval.
  3. Größe: Schuppen sind unterschiedlich groß, während Nissen etwa so groß wie ein Sandkorn sind.
  4. Anhaften am Haar: Schuppen umgeben den Haarschaft (die unterste Stelle vom Haar), können aber leicht entfernt werden. Nissen hingegen kleben an einer Seite des Haares. Daher können sie nur schwer vom Haar entfernt werden.

Was richten Kopfläuse auf der Kopfhaut an?

Kopfläuse mögen es warm und feucht. Auf unserem Kopf herrscht daher für Läuse ein angenehmes Klima. Hier machen sie es sich gemütlich und saugen unser Blut, um ihren Hunger zu stillen. An den Einstichstellen entstehen kleine, Insektenstich-ähnliche Schwellungen. Ein quälender Juckreiz ist meist die Folge von Kopflausbefall.

Gerade Kinder geben dem Juckreiz häufig nach und kratzen – teilweise, bis es blutet. Dadurch können nässende Hautentzündungen entstehen. Oftmals sind die Gebiete hinter den Ohren am stärksten betroffen, da sich die Läuse hier besonders gern aufhalten.

Wichtige Hinweise:

  • Damit es nicht so weit kommt, sollten Sie den Läusen mit einem Anti-Läuse-Mittel aus der Apotheke den Garaus machen!
  • Entzündungen an den Kratzstellen und tastbare, geschwollene Lymphknoten am Hals deuten auf eine bakterielle Infektion hin. Diese sollte ärztlich abgeklärt werden!

Nissen

weißliche Eierhüllen, aus denen die Larven schlüpfen. Im Volksmund wird „Nisse“ gleichbedeutend mit „Lausei“ verwendet.


Schuppen

weiße Hautschuppen, die sich bei trockener Kopfhaut bilden können

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